Brustimplantate

Brustimplantate werden operativ eingesetzt zur Brustvergrößerung und zur Formverbesserung der weiblichen Brust durch Einlage eines Brustkissens. Dabei wird entweder das Implantat zwischen Drüsengewebe und Brustmuskel gelagert oder direkt unter das Muskelgewebe.

Die Brustvergrößerung stellt keinen kosmetischen Bagatelleingriff dar und sollte daher nur von operativ tätigen Ärzten mit einer auf Brustchirurgie spezialisierten Ausbildung durchgeführt werden. Bei manchen Patientinnen sollte von vorneherein besser auf ein Implantat verzichtet werden. Dies kann z.B. dann der Fall sein, wenn ein hohes familiäres Brustrisiko besteht oder wenn in der Familie Bindgewebserkrankungen aufgetreten sind. Es werden unterschiedliche Modelle als Implantate genutzt.

Überwiegend werden Siliconimplantate verwandt, alternativ werden auch kochsalzgefüllte Implantate angeboten. Auch hier können neben den üblichen Operationsrisiken, spezielle Komplikationen auftreten. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass sich in den Implantattaschen oder im Brustweichteilgewebe bakterielle Infekte bilden können, auch kann es innerhalb der ersten 2 Wochen zu einer Verschiebung des Implantates kommen und längerfristig kann es zu einer Verhärtung des Implantates, zu einer so genannten Kapselfibrose kommen.
Bei der Kapselfibrose bildet sich Narbengewebe um das Implantat, das sich verhärtet. Das Implantat muss dann ausgetauscht werden.

 

Standort

Wesseling (Köln/Bonn)   
Tel. 02236 39 47 88    »Info

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