Faltenunterspritzung

Bei der Faltenunterspritzung wird ein Stoff in die Haut injiziert, um Stirnfalten, Krähenfüße oder auch die Falten am Hals abzuschwächen. Am häufigsten wird hierzu das Mittel Botulinumtoxin-A (Botox) verwendet. Hierbei handelt es sich um ein Gift, das Nerven und Muskulatur lähmt. Es wird erzeugt vom Botulinus-Bakterium, welches in verdorbener Nahrung vorkommt. Seine Wirkungsweise liegt in der Hemmung der Übertragung der Nervenimpulse zum Muskel. Je nach Dosierung wird der betreffende Muskel gelähmt. Seit 1980 wird Botox als Medikament eingesetzt, z.B. bei spastischen Muskelerkrankungen.

In der kosmetischen Medizin erfolgt der Einsatz in der Hauptsache zur Behandlung mimisch bedingter Falten. Probleme bei der Anwendung von Botox ergeben sich oftmals, wenn der behandelnde Arzt nicht sorgfältig genug arbeitet oder sehr unerfahren in der Gabe von Botox ist. Eine zu große Menge Botox oder die Injizierung in die falsche Muskelregion, kann zu hängenden Augenliedern oder asymetrischen Gesichtspartien führen.
Die Folgen einer so missglückten Behandlung verschwinden nach einigen Monaten wieder, da Botox nur zeitlich begrenzt wirkt. Allerdings kann die Gabe von Botox auch kontraindiziert sein. Es kann z.B. mit der gemeinsamen Einnahme von Antibiotika zu negativen Wechselwirkungen kommen. Auch sollte in der Schwangerschaft auf eine Botox-Behandlung verzichtet werden. Jedenfalls ist vor der Gabe von Botox dies mit dem Arzt ausführlich abzuklären, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.

 

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Wesseling (Köln/Bonn)   
Tel. 02236 39 47 88    »Info

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