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	<title>GdB Archives - Sauerborn-Rechtsanwalt</title>
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	<description>Sauerborn.de - Fachanwalt für Arbeitsrecht und Medizinrecht &#124; Sozialrecht, Wesseling (zw. Köln&#124;Bonn) &#124; Daun</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Jul 2020 00:14:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Online-Vortrag &#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 00:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Schon seit mehr als 20 Jahren bin ich in Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit meinem Vortrag “Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht” unterwegs. An dem Vortrag können Sie nun schon seit einigen Wochen als &#8222;Online-Vortrag&#8220; (&#8222;Webinar&#8220;)  teilnehmen &#8211; und das mehrmals pro Woche. Die Ankündigung des Online-Vortrages mitsamt einem Einführungsvideo finden Sie hier. In [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schon seit mehr als 20 Jahren bin ich in Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit meinem Vortrag “Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht” unterwegs.</p>
<p>An dem Vortrag können Sie nun schon seit einigen Wochen als &#8222;Online-Vortrag&#8220; (&#8222;Webinar&#8220;)  teilnehmen &#8211; und das mehrmals pro Woche. Die Ankündigung des Online-Vortrages mitsamt einem Einführungsvideo finden Sie <a href="https://schwerbehinderung-gdb.de/webinar-anerkennung-schwerbehinderung/">hier</a>.</p>
<p>In rund 90  Minuten erfahren Sie alles, was Sie rund um die Anerkennung einer Schwerbehinderung wissen müssen. Ich freue mich, wenn Sie mit dabei sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/online-vortrag-anerkennung-einer-schwerbehinderung-gdb-leicht-gemacht/">Online-Vortrag &#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
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		<title>Familiäres Mittelmeerfieber und GdB</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/familiaeres-mittelmeerfieber-und-gdb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 11:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[familiäres Mittelmeerfieber]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei dem Stichwort &#8222;Mittelmeer&#8220; fiel mir bisher spontan die &#8222;mediterrane Küche&#8220; ein &#8211; gut, ich esse eben gerne. Eine schlimme Krankheit, der ich in meiner Anwaltstätigkeit begegnen musste, trägt leider auch das &#8222;Mittelmeer&#8220; im Namen. Es ist &#8222;familiäres Mittelmeerfieber&#8220;. Da sich diese Erkrankung nicht im VMG, wiederfindet, sind im Rahmen einer Analogie ihre gesundheitlichen Folgen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Stichwort &#8222;Mittelmeer&#8220; fiel mir bisher spontan die &#8222;mediterrane Küche&#8220; ein &#8211; gut, ich esse eben gerne. Eine schlimme Krankheit, der ich in meiner Anwaltstätigkeit begegnen musste, trägt leider auch das &#8222;Mittelmeer&#8220; im Namen. Es ist &#8222;familiäres Mittelmeerfieber&#8220;. Da sich diese Erkrankung nicht im VMG, wiederfindet, sind im Rahmen einer Analogie ihre gesundheitlichen Folgen mit denen anderer Funktionsbeeinträchtigungen zu vergleichen. Meine Informationsseite <a href="http://www.schwerbehinderung-gdb.de">www.schwerbehinderung-gdb.de</a> hat sich des Themas angenommen.</p>
<p>Lesen Sie mehr hier: <a href="https://schwerbehinderung-gdb.de/gdb-fuer-familiaeres-mittelmeerfieber/">GdB für „familiäres Mittelmeerfieber“    </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/familiaeres-mittelmeerfieber-und-gdb/">Familiäres Mittelmeerfieber und GdB</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
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		<title>Ratgeber &#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht&#8220; erschienen</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/ratgeber-anerkennung-einer-schwerbehinderung-gdb-leicht-gemacht-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 15:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Ratgeber „Anerkennung einer Schwerbehinderung – GdB leicht gemacht“ erscheint nun in erster Auflage &#8211; kostenlos, für Abonnenten meines Newsletter Schwerbehinderung-GdB. Mit diesem Leitfaden werden die drängendsten Fragen beantwortet, mit denen ich in all den Jahren als Rechts- und Fachanwalt konfrontiert worden bin. Die Nachfrage und das Bedürfnis der Menschen, die ihre Schwerbehinderung anerkannt haben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Ratgeber „Anerkennung einer Schwerbehinderung – GdB leicht gemacht“ erscheint nun in erster Auflage &#8211; kostenlos, für Abonnenten meines <a href="http://www.schwerbehinderung-gdb.de">Newsletter Schwerbehinderung-GdB</a>.</p>
<p>Mit diesem Leitfaden werden die drängendsten Fragen beantwortet, mit denen ich in all den Jahren als Rechts- und Fachanwalt konfrontiert worden bin. Die Nachfrage und das Bedürfnis der Menschen, die ihre Schwerbehinderung anerkannt haben wollen, sind riesig. Das Informationsangebot im Buchhandel und im Internet ist überschaubar.</p>
<h2>Ratgeber ohne Juristendeutsch und &#8222;Arztsprech&#8220;</h2>
<p>Deshalb möchte ich allen Interessierten diesen Ratgeber an die Hand geben, der konsequent und verständlich den Weg zum Erfolg erschließt.</p>
<p>Dieser Ratgeber ist allen zugänglich &#8211; er steht im Internet zum Download bereit. Er zeigt auf, welche Chancen und Risiken im Verfahren um die Anerkennung einer Schwerbehinderung bestehen. Er gibt Tipps, was Sie bereits bei Antragsstellung tun können, um das Verfahren auf einen guten Weg zu bringen.<span id="more-7615"></span></p>
<p>Dieser Ratgeber soll und wird sich weiterentwickeln er lebt von den Reaktionen der Leserinnen und Leser – von ihrer Mithilfe: Lob und Kritik sind dabei genauso hilfreich wie Hinweise auf neue Fragen und Antworten.</p>
<p>Ziel dieses Werks ist es zum einen Antwort zu geben auf all die Fragen, die meine Mandanten und die Hörer meiner Vorträge stellen. Es ist im besten Sinn ein Nachschlagewerk, anhand dessen die Leser sich selbst informieren. Und selbstverständlich verliere ich auch die Kosten des Verfahrens nicht aus dem Blick.</p>
<p>Zum anderen dient dieser Ratgeber dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen: Das Schwerbehindertenrecht, der Kampf um die Anerkennung einer Schwerbehinderung, ist für viele Anwälte eine „Nische“, die „nebenbei“ bearbeitet wird. Umso wichtiger ist es für Sie, einen Rechtsanwalt zu finden, der forensische Erfahrung im Schwerbehindertenrecht nachweisen kann.</p>
<p>Stets aktuelle Informationen rund um die Schwerbehinderung erhalten Sie im Internet auf meiner Themenseite <a href="https://www.schwerbehinderung-gdb.de">www.schwerbehinderung-gdb.de</a> oder über meinen „<a href="https://www.schwerbehinderung-gdb.de"><strong>Newsletter Schwerbehinderung-GdB</strong></a>“.</p>
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		<item>
		<title>Voraussetzungen des Merkzeichen aG geändert</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/voraussetzungen-des-merkzeichen-ag-geaendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 15:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG]]></category>
		<category><![CDATA[außergewöhnliche Gehbehinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachteilsausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehindertenausweis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rücknahme bestehender Bewilligungen zu befürchten Durch das Gesetz zur Stärkung und Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz &#8211; BTHG) sind die Voraussetzungen für die Erlangung des Merkzeichen aG für Schwerbehinderte verschärft worden. Auch diejenigen, denen bereits das „aG“ zuerkannt ist, müssen jetzt eine Aberkennung fürchten. Zum 1. Januar 2017 ist dem § 146 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Rücknahme bestehender Bewilligungen zu befürchten</h2>
<p>Durch das Gesetz zur Stärkung und Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz &#8211; BTHG) sind die Voraussetzungen für die Erlangung des Merkzeichen aG für Schwerbehinderte verschärft worden. Auch diejenigen, denen bereits das „aG“ zuerkannt ist, müssen jetzt eine Aberkennung fürchten.<br />
Zum 1. Januar 2017 ist dem <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/146.html" target="_blank" title="&sect; 146 SGB IX: Periodizit&auml;t und Berichtszeitraum">§ 146 SGB IX</a> ein neuer dritter Absatz hinzugefügt worden, die bisherige Regelung im Straßenverkehrsgesetz entfällt. Zudem weicht die neue Regelung von Teil D 3 der Versorgungsmedizinischen Grundsätze ab, der Verwaltungsvorschrift, die bislang zu beachten war.<span id="more-7456"></span></p>
<blockquote>
<h3>Die (alte) Regelung in den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen Teil D: 3. Außergewöhnliche Gehbehinderung (Merkzeichen aG)</h3>
<p>Für die Gewährung von Parkerleichterungen für schwer behinderte Menschen nach dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) ist die Frage zu beurteilen, ob eine außergewöhnliche Gehbehinderung vorliegt. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern ist die gutachtliche Beurteilung einer außergewöhnlichen Gehbehinderung erforderlich. Für die Beurteilung sind dieselben Kriterien wie bei Erwachsenen mit gleichen Gesundheitsstörungen maßgebend. Es ist nicht zu prüfen, ob tatsächlich diesbezügliche behinderungsbedingte Nachteile vorliegen oder behinderungsbedingte Mehraufwendungen entstehen.<br />
Als schwer behinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Personen anzusehen, die sich wegen der Schwere ihres Leidens dauernd nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können. Hierzu zählen Querschnittgelähmte, Doppeloberschenkelamputierte, Doppelunterschenkelamputierte, Hüftexartikulierte und einseitig Oberschenkelamputierte, die dauernd außerstande sind, ein Kunstbein zu tragen, oder nur eine Beckenkorbprothese tragen können oder zugleich unterschenkel- oder armamputiert sind, sowie andere schwerbehinderte Menschen, die nach versorgungsärztlicher Feststellung, auch aufgrund von Erkrankungen, dem vorstehend aufgeführten Personenkreis gleichzustellen sind.</p>
<p>Die Annahme einer außergewöhnlichen Gehbehinderung darf nur auf eine Einschränkung der Gehfähigkeit und nicht auf Bewegungsbehinderungen anderer Art bezogen werden. Bei der Frage der Gleichstellung von behinderten Menschen mit Schäden an den unteren Gliedmaßen ist zu beachten, dass das Gehvermögen auf das Schwerste eingeschränkt sein muss und deshalb als Vergleichsmaßstab am ehesten das Gehvermögen eines Doppeloberschenkelamputierten heranzuziehen ist. Dies gilt auch, wenn Gehbehinderte einen Rollstuhl benutzen: Es genügt nicht, dass ein solcher verordnet wurde; die Betroffenen müssen vielmehr ständig auf den Rollstuhl angewiesen sein, weil sie sich sonst nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen können. Als Erkrankungen der inneren Organe, die eine solche Gleichstellung rechtfertigen, sind beispielsweise Herzschäden mit schweren Dekompensationserscheinungen oder Ruheinsuffizienz sowie Krankheiten der Atmungsorgane mit Einschränkung der Lungenfunktion schweren Grades anzusehen.</p></blockquote>
<p>Aufgrund dessen, dass nunmehr der Regelungsgegenstand von einem Gesetz erfasst wird, wird die Vorschrift in den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen ungültig, weil die gesetzliche Regelung der Verwaltungsvorschrift vorgeht.</p>
<blockquote>
<h3>Der neue <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/146.html" target="_blank" title="&sect; 146 SGB IX: Periodizit&auml;t und Berichtszeitraum">§ 146 Abs. 3 SGB IX</a> lautet:</h3>
<p>(3) Schwerbehinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind Personen mit einer erheblichen mobilitätsbezogenen Teilhabebeeinträchtigung, die einem Grad der Behinderung von mindestens 80 entspricht. Eine erhebliche mobilitätsbezogene Teilhabebeeinträchtigung liegt vor, wenn sich die schwerbehinderten Menschen wegen der Schwere ihrer Beeinträchtigung dauernd nur mit fremder Hilfe oder mit großer Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können.<br />
Hierzu zählen insbesondere schwerbehinderte Menschen, die auf Grund der Beeinträchtigung der Gehfähigkeit und Fortbewegung &#8211; dauerhaft auch für sehr kurze Entfernungen &#8211; aus medizinischer Notwendigkeit auf die Verwendung eines Rollstuhls angewiesen sind. Verschiedenste Gesundheitsstörungen (insbesondere Störungen bewegungsbezogener, neuromuskulärer oder mentaler Funktionen, Störungen des kardiovaskulären oder Atmungssystems) können die Gehfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Diese sind als außergewöhnliche Gehbehinderung anzusehen, wenn nach versorgungsärztlicher Feststellung die Auswirkung der Gesundheitsstörungen sowie deren Kombination auf die Gehfähigkeit dauerhaft so schwer ist, dass sie der unter Satz 1 genannten Beeinträchtigung gleich kommt.</p></blockquote>
<h2>Was ändert sich nun?</h2>
<p>&#8211; Voraussetzung für die Zuerkennung des Merkzeichens „aG“ ist künftig, dass ein Gesamt-GdB von 80 für eine „mobilitätsbezogene Behinderung“ vorliegt. Auf eine Prüfung der „Gehfähigkeit“ kommt es grundsätzlich nicht mehr an.<br />
Es muss demnach künftig ein Gesamt-GdB von mindestens 80 vorliegen, der sich aus mobilitätsbezogenen Behinderungen zusammensetzt.<br />
&#8211; Im Gegensatz zur bisherigen Regelung wird dem Personenkreis, der bisher im StVG und in den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen aufgeführt wurde, wie etwa die neidseitig Amputierten und Querschnittgelähmten, nicht mehr automatisch das Merkzeichen aG zuerkannt. Auch bei diesem Personenkreis wird künftig zu prüfen sein, ob eine entsprechende Beeinträchtigung der Gehfähigkeit vorliegt. Es steht zu vermuten, dass diese Regelung neugefasst wurde, weil die moderne Prothesentechnik zum Teil so gute Ergebnisse erzielt, dass nicht mehr stets eine „mobilitätsbezogene Behinderung“ vorliegt.<br />
&#8211; Zum Vergleich herangezogen werden künftig Personen, die auch „für sehr kurze Entfernungen“ einen Rollstuhl benötigen.</p>
<h2>Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Droht der Entzug des Merkzeichen aG?</h2>
<p>Die Gesetzesänderung macht sich nicht nur in neuen Verfahren bemerkbar, sondern auch in laufenden Antrags- und Gerichtsverfahren ist die neue Vorschrift wohl anzuwenden. Zwar ist im Gesetz selbst keine Rückwirkung der Vorschrift auf noch laufenden Verfahren vor dem 1.1.2017 vorgesehen. Allerdings stellt die Gesetzesänderung eine „wesentliche Änderung“ nach <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_X/48.html" target="_blank" title="&sect; 48 SGB X: Aufhebung eines Verwaltungsaktes mit Dauerwirkung bei &Auml;nderung der Verh&auml;ltnisse">§ 48 SGB X</a> dar, so dass die Versorgungsämter bestehende Bewilligungen aufheben und zurücknehmen könnte. Ich gehe davon aus, dass die Versorgungsämter unter Berufung auf diese „wesentliche Änderung“ auch bei bereits bestehenden und bestandskräftigen Bewilligungen von „aG“ eine Prüfung ansetzen werden und das Merkzeichen entziehen, wenn nach deren Meinung die Voraussetzungen des <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/146.html" target="_blank" title="&sect; 146 SGB IX: Periodizit&auml;t und Berichtszeitraum">§ 146 Abs. 3 SGB IX</a> nicht mehr vorliegen.</p>
<p>In einem solchen Fall empfiehlt sich nach anwaltlicher Prüfung der Widerspruch, der aufschiebende Wirkung hat. Solange das Verfahren nicht rechtskräftig abgeschlossen ist, steht dem Merkzeicheninhaber das „aG“ dann nämlich weiterhin zu.<br />
Die Überprüfung, ob Ihnen das Merkzeichen aG zu Unrecht entzogen werden soll, biete ich zum günstigen Pauschalpreis an.<br />
Sprechen Sie mich gerne an.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Foto © vege – Fotolia.com</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/rechtsanwalt-sozialrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/schwerbehinderung/voraussetzungen-des-merkzeichen-ag-geaendert/">Voraussetzungen des Merkzeichen aG geändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
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		<title>Vortragsabend bei der Selbsthilfegruppe Migräne Düren</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/kanzlei/vortraege/vortragsabend-bei-der-selbsthilfegruppe-migraene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 08:25:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanzlei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche habe ich bei der Selbsthilfegruppe Migräne Düren in der Deutschen Migräneliga Vortrag zum Thema &#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung&#8220; gehalten. Gerade bei Schmerzpatienten ist es besonders wichtig, ein &#8222;Tagebuch&#8220; zu führen, in dem Sie u.a. Stärke und Intensität der Schmerzen, deren Dauer und Häufigkeit dokumentieren. Es war ein lebhafter und angenehmer Vortragsabend. Ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche habe ich bei der Selbsthilfegruppe Migräne Düren in der Deutschen Migräneliga Vortrag zum Thema &#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung&#8220; gehalten. Gerade bei Schmerzpatienten ist es besonders wichtig, ein &#8222;Tagebuch&#8220; zu führen, in dem Sie u.a. Stärke und Intensität der Schmerzen, deren Dauer und Häufigkeit dokumentieren. Es war ein lebhafter und angenehmer Vortragsabend. Ich danke für die Einladung.</p>
<p>Vorträge zu diversen Rechtsthemen mit mir finden Sie unter <a href="http://www.sauerborn.de/events/" target="_blank">Vorträge, </a></p>
<p>Selbsthilfegruppen oder andere Interessenten können mich gerne auch zu einem Vortrags- und Diskussionsabend buchen. Nehmen Sie gerne Kontakt auf.<br />
<em>Fotos © SHG Migräne Düren &#8211; mit freundlicher Genehmigung</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/kanzlei/vortraege/vortragsabend-bei-der-selbsthilfegruppe-migraene/">Vortragsabend bei der Selbsthilfegruppe Migräne Düren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Diskriminierung Schwerbehinderter im Sozialplan</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/fachanwalt-arbeitsrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/kuendigung/keine-diskriminierung-schwerbehinderter-im-sozialplan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 21:58:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Diskriminierung Schwerbehinderter im Sozialplan, wenn es um die Höhe von Abfindungen geht: Wenn ein Behinderter allein wegen seiner Behinderung durch derartige Klauseln schlechter gestellt wird, sind diese unwirksam und nicht anzuwenden. Das hat das Bundesarbeitsgericht am 17.11.2015 (Az.: 1 AZR 938/13) entschieden.  Das BAG gibt Arbeitgebern und Betriebsräten auf, in Sozialplänen generell &#8222;die Diskriminierungsverbote [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/fachanwalt-arbeitsrecht-koeln-wesseling-erftstadt-daun/kuendigung/keine-diskriminierung-schwerbehinderter-im-sozialplan/">Keine Diskriminierung Schwerbehinderter im Sozialplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Diskriminierung Schwerbehinderter im Sozialplan, wenn es um die Höhe von Abfindungen geht: Wenn ein Behinderter allein wegen seiner Behinderung durch derartige Klauseln schlechter gestellt wird, sind diese unwirksam und nicht anzuwenden. Das hat das Bundesarbeitsgericht am 17.11.2015 (Az.: <a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20AZR%20938/13" target="_blank" title="BAG, 17.11.2015 - 1 AZR 938/13: Sozialplanabfindung - Benachteiligung wegen Behinderung">1 AZR 938/13</a>) entschieden.  Das BAG gibt Arbeitgebern und Betriebsräten auf, in Sozialplänen generell &#8222;die Diskriminierungsverbote des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes zu beachten&#8220;.<span id="more-7249"></span></p>
<h2><strong>Welcher Fall lag der Entscheidung zu Grunde?</strong></h2>
<p>Der Arbeitgeber hatte einen Betriebsteil stillgelegt, so dass zahlreiche Arbeitnehmer zum 31.03.2012 entlassen wurden. In einem Sozialplan vereinbarten Arbeitgeber und Betriebsrat Sozialplanentschädigungen für den Verlust des Arbeitsplatzes. Die Abfindungshöhe orientierte sich an der Lohnhöhe und der Betriebszugehörigkeit. Arbeitnehmer, die eine vorgezogene Altersrente beanspruchen konnten, erhielten eine auf 40.000 Euro gedeckelte Abfindung. Schwerbehinderten, die aufgrund ihrer Behinderung eine Rente beanspruchen konnten, sollten pauschal 10.000 Euro als Abfindung erhalten.</p>
<p>Dies traf auf Unverständnis bei einem 61jährigen Arbeitnehmer, der rund 32 Jahre in dem Betrieb beschäftigt war. Nach der ansonsten üblichen Berechnung hätte seine Abfindung 64.558 Euro betragen. Er klagte auf Zahlung weiterer 30.000 Euro und begehrte damit insgesamt 40.000 Euro. Er argumentierte, dass er mindestens so zu stellen sei, wie andere Arbeitnehmer, die nichtbehindert und rentennah sind.</p>
<h2>Keine Diskriminierung Schwerbehinderter im Sozialplan</h2>
<p>Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht gaben dem Kläger recht &#8211; nun auch das Bundesarbeitsgericht. Das BAG urteilte, dass der Sozialplan Behinderte diskriminiere und deshalb unwirksam ist. Die Pauschalabfindung von 10.000 Euro knüpft unmittelbar an die Schwerbehinderung an und führt unzulässig zu einer Benachteiligung. Der Kläger erhielt damit recht.</p>
<p>Foto: © vege – Fotolia.com</p>
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		<title>Neue Informationsseiten und Ratgeber-Buch zum Schwerbehindertenrecht / GdB, als pdf-Version kostenlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 06:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerbehinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie wissen möchten, wie man den Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung – Neuantrag / Änderungsantrag (Verschlimmerungsantrag) “richtig” stellt, wenn Sie zu denjenigen gehören, deren Antrag abgelehnt worden ist oder wenn Ihnen der Schwerbehindertenausweis nach Heilungsbewährung entzogen werden soll, dann ist vielleicht meine neue Informationsseite www.schwerbehinderung-gdb.de etwas für Sie. &#160; &#160; &#160; Neben aktuelles Urteilen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie wissen möchten, wie man den Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung – Neuantrag / Änderungsantrag (Verschlimmerungsantrag) “richtig” stellt,<br />
wenn Sie zu denjenigen gehören, deren Antrag abgelehnt worden ist oder<br />
wenn Ihnen der Schwerbehindertenausweis nach Heilungsbewährung entzogen werden soll,</p>
<p>dann ist vielleicht meine neue Informationsseite</p>
<h2 style="text-align: center;"><a href="http://www.schwerbehinderung-gdb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.schwerbehinderung-gdb.de</a></h2>
<p>etwas für Sie.</p>
<p><a title="Schwerbehinderung-GdB.de" href="http://www.schwerbehinderung-gdb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6279" src="http://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/copy-schwerbehinderung-gdb-300x62.png" alt="schwerbehinderung-gdb-300x62" width="300" height="62" /></a></p>
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<p>Neben aktuelles Urteilen und Tipps finden Sie dort meinen neuen Ratgeber</p>
<h2>&#8222;Anerkennung einer Schwerbehinderung &#8211; GdB leicht gemacht&#8220;</h2>
<p>Das Buch kann in Kürze über den Buchhandel käuflich zum Preis von 19,90 Euro erworben werden.</p>
<p>Wer keine gedruckte Ausgabe benötigt, kann die <strong>pdf-Version</strong> des Ratgebers nach Erscheinen <strong>kostenlos downloaden</strong>.</p>
<p><a href="http://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/hardcoverstack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6278" src="http://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/hardcoverstack.jpg" alt="Ratgeber Anerkennung einer Schwerbehinderung - GdB leicht gemacht" width="621" height="739" srcset="https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/hardcoverstack.jpg 621w, https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/hardcoverstack-252x300.jpg 252w, https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2013/10/hardcoverstack-600x714.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 621px) 100vw, 621px" /></a></p>
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		<title>Sozialrecht</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/sozialrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 00:05:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Berufskrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[BG]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbsminderungsrente]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Unfallversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehindertenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wegeunfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sauerborn.de/?page_id=3983</guid>

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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</div></div><footer class="entry-footer"></footer></article><br />
<section  class='av_textblock_section av-aa6k5r-8cdcc52d618a16403a0be5b9e6b42ec7 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h4>Ich mache Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht &#8230;</h4>
<p>&#8230; und das mit Engagement! Im Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht berate und vertrete ich Mandanten bundesweit gegenüber Behörden zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche u.a. bei</p>
<ul>
<li><strong>Schwerbehindertenrecht</strong> (etwa Anerkennung oder Höherstufung eines GdB &#8211; Grad der Behinderung -),</li>
<li><strong>Rentenrecht</strong> / <strong>Erwerbsminderungsrente</strong> (Berufsunfähigkeitsrente)</li>
<li>Gesetzliche Unfallversicherung (BG, <strong>Berufskrankheit</strong>, <strong>Verletztenrente</strong>, <strong>Arbeitsunfall</strong>/<strong>Wegeunfall</strong>)</li>
<li><strong>Krankenversicherung</strong> (Beiträge, Krankengeld usw.)</li>
<li><strong>Pflegeversicherung</strong> (Einstufung Pflegestufe I, II oder III)</li>
<li><strong>Arbeitslosengeld</strong></li>
<li><strong>Rehabilitation</strong></li>
</ul>
<p>außergerichtlich und gerichtlich vor allen Sozialgerichten sowie in Verwaltungs-, Antrags- und Widerspruchsverfahren.</p>
</div></section><br />
<article  class='iconbox iconbox_left av-8qoqv3-53ef9264d1bd2fd3334e8f74194cb99b  avia-builder-el-7  el_after_av_textblock  el_before_av_icon_box '  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class="iconbox_content"><header class="entry-content-header" aria-label="Icon: Ihr Anwalt im Schwerbehinderten- und Rentenrecht - bundesweit tätig"><div class='iconbox_icon heading-color avia-iconfont avia-font-entypo-fontello' data-av_icon='' data-av_iconfont='entypo-fontello'  ></div><h3 class='iconbox_content_title '  itemprop="headline" >Ihr Anwalt im Schwerbehinderten- und Rentenrecht - bundesweit tätig</h3></header><div class='iconbox_content_container '  itemprop="text" ><p><a href="https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2012/07/sauerbon_diktiert.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-5187 size-medium" src="https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2012/07/sauerbon_diktiert-200x300.jpeg" alt="sauerbon_diktiert" width="200" height="300" srcset="https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2012/07/sauerbon_diktiert-200x300.jpeg 200w, https://www.sauerborn.de/wp-content/uploads/2012/07/sauerbon_diktiert.jpeg 213w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Gerade im Medizinischen Sozialrecht spielen Entfernungen dank modernster Technik überhaupt keine Rolle mehr für die Zusammenarbeit. Per Telefon, eMail, Skype oder Facetime bin ich für Sie da. Näher kann ein Anwalt nicht sein.</p>
</div></div><footer class="entry-footer"></footer></article><br />
<article  class='iconbox iconbox_left av-r75zj-29f6227d3717cc3fcf9c02b16cd1a3b7  avia-builder-el-8  el_after_av_icon_box  avia-builder-el-last '  itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class="iconbox_content"><header class="entry-content-header" aria-label="Icon: Ihre kostenlose Anfrage"><div class='iconbox_icon heading-color avia-svg-icon avia-font-svg_entypo-fontello' data-av_svg_icon='1' data-av_iconset='svg_entypo-fontello' ></div><h3 class='iconbox_content_title '  itemprop="headline" >Ihre kostenlose Anfrage</h3></header><div class='iconbox_content_container '  itemprop="text" ><p>Schildern Sie mir Ihren Fall.</p>
<p>Ich antworte Ihnen kostenlos, schnell und unverbindlich  &#8211; und einen Termin erhalten Sie in der Regel noch am gleichen Tag, spätestens aber innerhalb von 24 Stunden.</p>
<p><a title="Kontakt" href="http://www.sauerborn.de/kontakt/">Kontakt</a></p>
</div></div><footer class="entry-footer"></footer></article></p></div>
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<li id="menu-item-7130" class="menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-7130"><a href="https://www.sauerborn.de/sozialrecht/behindertenrecht-schwerbehindertenrecht/">Behindertenrecht / Schwerbehindertenrecht</a></li>
<li id="menu-item-7126" class="menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-7126"><a href="https://www.sauerborn.de/sozialrecht/krankenversicherungsrecht/">Krankenversicherungsrecht</a></li>
<li id="menu-item-7127" class="menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-7127"><a href="https://www.sauerborn.de/sozialrecht/pflegerecht/">Pflegerecht</a></li>
<li id="menu-item-7128" class="menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-7128"><a href="https://www.sauerborn.de/sozialrecht/private-absicherung/">Private Absicherung</a></li>
<li id="menu-item-7129" class="menu-item menu-item-type-post_type menu-item-object-page menu-item-7129"><a href="https://www.sauerborn.de/sozialrecht/rentenrecht/">Rentenrecht</a></li>
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Fachanwalt für Arbeitsrecht und Medizinrecht</p>
<p><span style="font-size:1.6em"></p>
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-av_font_icon-ec585d1973e588526b0745961ba97783">
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<p><span  class='av_font_icon av-av_font_icon-ec585d1973e588526b0745961ba97783 avia_animate_when_visible av-icon-style- avia-icon-pos-left avia-iconfont avia-font-entypo-fontello av-no-color avia-icon-animate'><span class='av-icon-char' data-av_icon='' data-av_iconfont='entypo-fontello' aria-hidden="true" ></span></span> 02236 318 918 0</span></p>
</div>
		</div></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-261dbz-81a8e05417d804fc7717e3f78251146c '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/CreativeWork" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><blockquote>
<p style="text-align: right;">&#8222;Gemäßigt in der Art,<br />
hart in der Sache&#8220;</p>
</blockquote>
</div></section></p></div></div><!--close column table wrapper. Autoclose: 1 --></div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='after_section_2'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-3983'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
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		<title>Anerkennung einer Schwerbehinderung</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/lexikon-a-z/anerkennung-einer-schwerbehinderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 21:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50]]></category>
		<category><![CDATA[AHP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen sind &#8222;behindert&#8220; i.S. § 2 Abs. 1 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) , wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Mit einem Grad der Behinderung (GdB) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen sind &#8222;behindert&#8220; i.S. <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/2.html" target="_blank" title="&sect; 2 SGB IX: Begriffsbestimmungen">§ 2 Abs. 1</a> Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) , wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.</p>
<p>Mit einem Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 ist man als Schwerbehinderter besonders geschützt.</p>
<p>Das Schwerbehindertenrecht ist seit Mitte 2001 im Neunten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX) geregelt, das sich insgesamt mit der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen befasst.</p>
<p>1. Das SGB IX gewährt besonderen Schutz vor allem am Arbeitsplatz vor Kündigung durch den Arbeitgeber (&#8222;besonderer Kündigungsschutz&#8220;).<br />
2. Schwerbehinderte haben auch Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub (in der Regel fünf Arbeitstage im Jahr).<br />
3. Im Einzelfall können zur Sicherung eines angemessenen Platzes im Arbeitsleben neben berufsfördernden Rehabilitationsleistungen besondere Hilfen für Schwerbehinderte notwendig sein (z.B. die behinderungsgerechte Umrüstung einer Maschine). Dafür sind besondere Geldleistungen der Bundesagentur für Arbeit sowie der Hauptfürsorgestellen vorgesehen.<br />
4. Weiterhin können Schwerbehinderte besondere Nachteilsausgleiche erhalten, die von weiteren gesundheitlichen Voraussetzungen abhängen. Zu den Ausgleichsleistungen zählen etwa Steuererleichterungen (insbesondere ein Behinderten-Pauschbetrag), unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr, Vergünstigungen bei der Kraftfahrzeugsteuer, Parkerleichterungen und die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht.</p>
<p>In einem Schwerbehindertenausweis werden die Schwerbehinderteneigenschaft und &#8211; mittels Merkzeichen &#8211; bestimmte Nachteilsausgleiche nachgewiesen.</p>
<p>Behinderte, die weniger als 50, mindestens aber einen GdB von 30 haben, können Schwerbehinderten gleichgestellt werden, wenn sie ohne die Gleichstellung keinen Arbeitsplatz erhalten oder ihren jetzigen Arbeitsplatz nicht behalten können. Die Gleichstellung kann bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Für die Eingliederung in das Arbeitsleben können Gleichgestellte die gleichen Hilfen in Anspruch nehmen wie Schwerbehinderte, allerdings mit Ausnahme von Zusatzurlaub und unentgeltlicher Beförderung.</p>
<p>In vielen Fällen aus dem Schwerbehindertenrecht müssen die Sozialgerichte entscheiden, wie hoch der Grad der Behinderung ist, oder ob einem Schwerbehinderten ein bestimmter Nachteilsausgleich zusteht.</p>
<p>Wenn Sie aus Nordrhein-Westfalen stammen, können Sie auf den <a href="http://www.bezirksregierung-muenster.de/startseite/service/Sozial-und_Familienleistungen/index.html" target="_blank" class="broken_link">Internetseiten der Versorgungsverwaltung NW</a> &#8222;<a href="http://www.bezirksregierung-muenster.de/startseite/service/Sozial-und_Familienleistungen/Menschen_mit_Behinderungen/antrag_stellen/index.html" target="_blank" class="broken_link">ELSA</a>&#8222;, den Elektronischen Schwerbehindertenantrag nutzen (Ausfüllen am PC) oder sich ein Antragsformular downloaden.<br />
Den Volltext des SGB IX finden Sie hier (via JURIS).</p>
<p>(= externe Links)</p>
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		<title>Rechte Schwerbehinderter</title>
		<link>https://www.sauerborn.de/lexikon-a-z/rechte-schwerbehinderter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 21:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderungsgrad]]></category>
		<category><![CDATA[GdB]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerbehinderter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[box type=&#8220;info&#8220;]Schwerbehindert ist, wer einen Behinderungsgrad (GdB) von mindestens 50 hat.[/box] Rechte Schwerbehinderter Auf Grund dieses Umstandes werden Betroffene besonders geschützt, vor allem durch die Regelungen des SGB IX (Neuntes Sozialgesetzbuch). So soll Schwerbehinderten die Teilnahme am täglichen Leben im Allgemeinen bzw. am Berufsleben im Besonderen ermöglicht bzw. erleichtert werden. Letztlich geht es also um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[box type=&#8220;info&#8220;]Schwerbehindert ist, wer einen Behinderungsgrad (GdB) von mindestens 50 hat.[/box]</p>
<h2>Rechte Schwerbehinderter</h2>
<p>Auf Grund dieses Umstandes werden Betroffene besonders geschützt, vor allem durch die Regelungen des SGB IX (Neuntes Sozialgesetzbuch). So soll Schwerbehinderten die Teilnahme am täglichen Leben im Allgemeinen bzw. am Berufsleben im Besonderen ermöglicht bzw. erleichtert werden. Letztlich geht es also um die Integration der Betroffenen.</p>
<p>Den Schwerbehinderten können Personen gleichgestellt werden, die einen GdB von 30 – 49 haben. Dies gilt z.B. dann, wenn ihnen auf diesem Wege ein Arbeitsplatz verschafft oder erhalten werden soll. Zuständig für die Gleichstellung ist die Bundesagentur für Arbeit.</p>
<p>Die Bewertung des Grades der Behinderung führt oftmals zu Rechtsstreitigkeiten vor den Sozialgerichten; dies gilt auch für etwaige Ansprüche auf einen Nachteilsausgleich.</p>
<h2>Besonderer Kündigungsschutz für Schwerbehinderte</h2>
<p>Schwerbehinderte genießen einen besonderen Kündigungsschutz, sofern sie im Zeitpunkt des Kündigungszugangs ununterbrochen länger als sechs Monate bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt waren (vgl. <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/90.html" target="_blank" title="&sect; 90 SGB IX: Aufgabe der Eingliederungshilfe">§ 90 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX</a>). Die Kündigungsfrist beträgt gemäß <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/86.html" target="_blank" title="&sect; 86 SGB IX: Beirat f&uuml;r die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen">§ 86 SGB IX</a> im Mindestmaß vier Wochen.</p>
<h3>Zustimmungserfordernis:</h3>
<p>Eine Kündigung erfordert in jedem Fall die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes, <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/85.html" target="_blank" title="&sect; 85 SGB IX: Klagerecht der Verb&auml;nde">§ 85 SGB IX</a>. Ferner muss das Integrationsamt den Betroffenen anhören, und eine Stellungnahme des Betriebs- oder Personalrats und der Schwerbehindertenvertretung einholen; es soll stets auf eine gütliche Einigung hinwirken (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 SGB IX: Verfahren des Beirats">§ 87 SGB IX</a>).Wird die Zustimmung erteilt, muss die Kündigung binnen vier Wochen ausgesprochen werden (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/88.html" target="_blank" title="&sect; 88 SGB IX: Berichte &uuml;ber die Lage von Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung ihrer Teilhabe">§ 88 Abs. 3 SGB IX</a>).</p>
<p>Wurde vor Ausspruch der Kündigung keine Zustimmung eingeholt, so ist die Kündigung unwirksam. In manchen Fällen wird das Vorliegen der Zustimmung nach Ablauf eines Monats jedoch durch das Gesetz fingiert (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/88.html" target="_blank" title="&sect; 88 SGB IX: Berichte &uuml;ber die Lage von Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung ihrer Teilhabe">§ 88 Abs. 5 SGB IX</a>). Dies ist der Fall, wenn das Unternehmen in Insolvenz gegangen ist, oder wenn Betriebe oder Dienststellen stillgelegt werden.</p>
<h3>Ausnahmen vom Kündigungsschutz:</h3>
<p>Ausnahmen vom besondern Kündigungsschutz enthält <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/90.html" target="_blank" title="&sect; 90 SGB IX: Aufgabe der Eingliederungshilfe">§ 90 SGB IX</a>, die jedoch z.B. voraussetzen, dass der Betroffene einer Kündigung nicht widersprochen hat oder dass die Kündigung „witterungsbedingt“ ist.Vor allem muss gemäß <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/90.html" target="_blank" title="&sect; 90 SGB IX: Aufgabe der Eingliederungshilfe">§ 90 Abs. 2a SGB IX</a> die Schwerbehinderteneigenschaft im Zeitpunkt der Kündigung nachgewiesen sein. Der Kündigungsschutz entfällt auch dann, wenn das Versorgungsamt keine entsprechende Feststellung treffen konnte, weil der Antragsteller seine Mitwirkungspflichten verletzt hat.</p>
<p>[box type=&#8220;alert&#8220;]<strong>Achtung</strong>: Der Arbeitnehmer kann sich gemäß <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/90.html" target="_blank" title="&sect; 90 SGB IX: Aufgabe der Eingliederungshilfe">§ 90 Abs. 2a SGB IX</a> nicht (mehr) darauf berufen, dass er vor Zugang der Kündigung bereits den Antrag auf Anerkennung als Schwerbehinderter gestellt hatte. Auch die vorherige Information des Arbeitgebers über das Vorhaben, einen entsprechenden Antrag zu stellen, genügt nicht (mehr).[/box]</p>
<h3>Personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Kündigung:</h3>
<p>Bahnt sich aus Sicht des Arbeitgebers eine personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Kündigung an, so muss er gemäß <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/84.html" target="_blank" title="&sect; 84 SGB IX: Hilfsmittel">§ 84 SGB IX</a> frühzeitig u.a. die Schwerbehindertenvertretung und das Integrationsamt benachrichtigen, damit alle denkbaren Mittel ergriffen werden können, um die existierende Schwierigkeit zu beheben. Zu denken ist an Beratungen oder finanzielle Leistungen etc.</p>
<p>Schon dann, wenn ein Arbeitnehmer länger als sechs Wochen wiederholt oder ununterbrochen arbeitsunfähig ist, sind betriebliche Eingliederungsmaßnahmen mit dessen Zustimmung vorzunehmen, um einen frühzeitigen Schutz von Arbeitnehmern auch dann zu erwirken, wenn sie noch nicht als Schwerbehinderte anerkannt wurden. Insbesondere ist zu erörtern, wie die Arbeitsunfähigkeit behoben und ihr zukünftig vorgebeugt werden kann. Betriebliches Eingliederungsmanagement kann (!) von den Integrationsämtern durch Prämien oder Boni belohnt werden.</p>
<h3>Außerordentliche Kündigung:</h3>
<p>Im Falle der außerordentlichen Kündigung eines Schwerbehinderten gelten die §§ 85 ff. SGB entsprechend mit Ausnahme der ordentlichen Kündigungsfrist des <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/86.html" target="_blank" title="&sect; 86 SGB IX: Beirat f&uuml;r die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen">§ 86 SGB IX</a>. Sobald der Arbeitgeber von dem die außerordentliche Kündigung rechtfertigenden Grund Kenntnis erlangt hat, muss er binnen zwei Wochen die Zustimmung des Integrationsamts beantragen, <a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/91.html" target="_blank" title="&sect; 91 SGB IX: Nachrang der Eingliederungshilfe">§ 91 Abs. 2 SGB IX</a>. Trifft dieses binnen weiterer zwei Wochen keine Entscheidung, so gilt die Zustimmung als erteilt (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/91.html" target="_blank" title="&sect; 91 SGB IX: Nachrang der Eingliederungshilfe">§ 91 Abs. 3 SGB IX</a>).</p>
<p>Weist der außerordentliche Kündigungsgrund keinen Zusammenhang zur Schwerbehinderung auf, so „soll“ die Zustimmung zur Kündigung erteilt werden (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/91.html" target="_blank" title="&sect; 91 SGB IX: Nachrang der Eingliederungshilfe">§ 91 Abs. 4 SGB IX</a>). Besteht der Kündigungsgrund in einem Streik oder einer Aussperrung, so sind Schwerbehinderte nach Beendigung der Arbeitskampfmaßnahme wieder einzustellen.</p>
<h3>Anderweitige Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses:</h3>
<p>Schwerbehinderte werden nicht nur gegen Kündigungen besonders geschützt. Vielmehr ist eine Zustimmung des Integrationsamtes (s.o.) auch dann erforderlich, wenn es zu einer (teilweisen) Erwerbsminderung (auf Zeit) kommt oder der Betroffene berufsunfähig oder jedenfalls auf Zeit erwerbsunfähig wird (<a href="https://dejure.org/gesetze/SGB_IX/92.html" target="_blank" title="&sect; 92 SGB IX: Beitrag">§ 92 SGB IX</a>) und das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung beendet wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sauerborn.de/lexikon-a-z/rechte-schwerbehinderter/">Rechte Schwerbehinderter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sauerborn.de">Sauerborn-Rechtsanwalt</a>.</p>
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